Töne Björn Remer.wav

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Wir sind im Gewitzberger Stadtwald. Das ist ein relativ groß zusammenhängendes Waldgebiet, 550 Hektar im südlichen Hang der Stadt Gewitzberg und überwiegend im Eigentum der Stadt.
CPS: 13 Duration: 13.24s
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Wir sind auch schon durch Kyrill in den Vorjahren einiges umgefallen. Man sieht halt die Größeren, die dann auch Bestands erhalten waren. Das sind überwiegend Buchen, weil man halt hier diese Zielsetzung hat, einen Buchenwald dauerhaft zu etablieren, zu entwickeln und ist einer der größten zusammenhängenden Heidensohn-Buchenwälder, den wir hier in der Umgebung haben.
CPS: 15 Duration: 23.62s
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Wir haben ungefähr Stadtwaldfläche.
CPS: 18 Duration: 1.92s
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120 Hektar, die dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen ist. Also das war schon ordentlich. Die größten Flächen haben wir jetzt schon wieder aufgeforstet. Teilweise werden jetzt in diesem Jahr noch kleinere Flächen gemacht, aber dann sind wir eigentlich soweit durch, dass die Borkenkäfer-Kalamitätsflächen dann weitestgehend wieder aufgeforstet sind.
CPS: 20 Duration: 16.58s
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Zwei bis drei Jahre. Man hat halt gesehen, dass es die ersten Jahre relativ schnell vertrocknet ist. Im zweiten Jahr dann im Prinzip man schon gesehen hat, dass nichts mehr zu retten war.
CPS: 22 Duration: 8.26s
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Also gerade hier Rehwild, Schwarzwild, also Wildschweine auch sehr, sehr viel. Und im Stadtwald, wir sind ja gerade den Berg hochgekraxelt, auch durch die Topografie und durch diese Kerbtäler auch nicht so einfach zu bejagen. Also wir haben hier schon einen relativ hohen Rehwild- und Schwarzwildbestand drin.
CPS: 16 Duration: 18.44s
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Selbst wenn man das hier lückenlos bejagen würde, haben wir natürlich die angrenzenden Flächen aus Ende Petal. Dann kommen die halt aus Ende Petal wieder rüber, die Flächen, die hier freigemacht wurden. Also ist ein Problem, wird man auch nicht lösen können.
CPS: 24 Duration: 10.7s
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Also nicht komplett lösen können, wird man ja aber auch wahrscheinlich nicht lösen wollen, weil das ja auch eigentlich zu einem naturnahen Wald dazugehört. Für die Forstwirtschaft immer ein bisschen ärgerlich, weil es natürlich Verbiss gibt und man damit die Wertanlage Baum quasi schmälert. Aber wir hier ja im, hatte ich ja gerade schon gesagt, im FFH-Gebiet sind, wo wir ja sowohl Forstwirtschaft betreiben, aber auch Naturschutz und Erholung. Und deshalb ist das so ein gesundes Miteinander.
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Also hier fängt jetzt die Fläche an, die wir über die Superb-Maßnahme aufgeforstet haben.
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Man sieht es ja so ein bisschen im Abstand zu dem Weg steht der Zaun. Wir gehen jetzt einmal so kurz rum um die Fläche, dann kann man von oben nochmal auf die Fläche drauf schauen. Viel steiler wird es nicht mehr. Wir sind gleich oben.
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Ja, eigentlich grundsätzlich bei dem Superb ist ja, dass man einfach mal Waldentwicklungstypen, die im Waldentwicklungsplan NRW für unterschiedliche Bereiche vorgeschlagen sind, einfach mal testet und guckt, welche Baumarten eignen sich denn auf welchen Lagen zu welchem Klimaziel.
CPS: 17 Duration: 16.42s
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Dieses Superb, man soll halt gucken, welche Bäume eignen sich, welche Fläche, welche Kombination ist auch am widerstandsfähigsten, was die Zukunft angeht, was weiteren Klimawandel angeht. Das ist so Grundgedanke.
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Aufgrund der Vorgabe durch die höhere Naturschutzbehörde, weil wir FFH-Gebiet hatten, hatten wir eigentlich nur einen Waldentwicklungstyp, den wir hier setzen durften und das war der 21er. Also überwiegend Buche mit Teilen der Eich, aber Buche ganz klar als Leitbaum.
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Was ist das für ein Neue?
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Wir haben einen nordexponierten Hang gehabt, der relativ feucht ist, wird es wahrscheinlich gehen, aber auf den sehr trockenen Kuppen, glaube ich, werden wir Probleme mit der Buche kriegen, zukünftig. Aber das war Vorgabe, es bleibt abzuwarten.
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Was ist das für ein Neue?
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Also die Buche, die ja eigentlich der Allerweltsbaum war und da eigentlich immer gut gewachsen ist, da sieht man schon große Schäden durch Trockenheit.
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Wie gesagt, auf einen nordexponierten Hang geht es noch, aber in anderen Bereichen.
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Gibt es Befürchtungen auch in der Forstwirtschaft, die sagen, dass die Buche vielleicht der nächste Baum sein könnte, der auch verstärkt von Schäden betroffen sein kann?
CPS: 19 Duration: 8.74s
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Ja, ich glaube, dass die Buche vielleicht der nächste Baum sein könnte, der auch verstärkt von Schäden betroffen sein kann.
CPS: 885 Duration: 0.14s